Tag 4

Das Aufstehen nach nur 2 Stunden Schlaf fiel mir überraschen leicht, und ich war eigentlich ziemlich motiviert. An diesem Tag ging es mit der U-Bahn nach New Delhi, was  überraschend gut funktionierte.  In New Delhi angekommen, waren wir zunächst darüber erstaunt, dass es zur Abwechslung einmal nicht stank und auch nicht schmutzig war. Außerdem war nur mehr vereinzeltes Hupen wahrzunehmen. Wir machten einen Spaziergang durch einen Park, der um vieles schöner war, als alle Parks die ich in näherer Umgebung zu Eisenstadt kenne. Unser Ziel war der Lotus-Tempel, der ein beeindruckendes Bauwerk war.  Von diesem Tempel ging eine gewisse Ruhe aus. Die Atmosphäre darin war entsprechend besinnend und man konnte kaum ein Wort hören, da die meisten Menschen vor Ehrfurcht verstummten. Das Gebäude war umringt von Wasserbecken, vor denen wir uns einige Zeit niederließen und ich versuchte zu meditieren. Durch die Sonne und die Ruhe kam eine gewisse Sommerurlaub-Stimmung auf und unsere, in der Sonne liegende Mädchen mussten vom Sicherheitspersonal zurechtgewiesen werden. Als wir das Gelände schließlich verlassen hatten,  brachten uns Tuk-Tuks, mit einem kleinen Umweg, zurück zur U-Bahn. Die Fahrt war eher ruhig und im Vergleich zur Fahrt am Morgen menschenleer. Als wir zurück im Hotel waren, hatten wir noch kurz  Zeit um unser Gepäck zu holen, und stiegen daraufhin in den wartenden Bus, der uns zum Bahnhof brachte. Wir hatten einen Liegewagon, weswegen uns das Schlafen eher leicht fiel.

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