Tag 5

Aufgewacht im Zug, machten wir es uns in unserem Abteil gemütlich. Laura wurde um etwa acht Uhr munter und weckte daraufhin Luki auf, um sein Bett in eine Bank umzuwandeln. Daraufhin musste Luki im Sitzen schlafen, da Laura den Rest der Bank für sich beansprucht hatte und erneut im Liegen einschlief. Teresa erzählte uns von ihrem lustigen Ferialjob  –  Mais bestäuben.  Nach einer erneuten Fressorgie, mussten wir jedoch aufgrund einer, auf den Gleisen stehenden Kuh, eine Stunde pausieren. In Indore angekommen, erwarteten uns bereits zwei Busfahrer.  Nach einer abenteuerlichen, zwei stündigen Fahrt auf einer Autobahn mit Geschwindigkeitsbegrenzungen von 20 km/h, kamen wir schließlich in Maheshwar an. Unser Hotel war weit und breit das beste. Nach dem Bezug der Zimmer, machten wir uns auf die Suche nach einem Bettüberzug. Umringt von liegenden Kühen schlenderten wir entlang der dreckigen Straßen, bis wir endlich unser Restaurant erreicht hatten.  Das Essen vor Ort war vorzüglich und wir wurden durch ein Feuerwerk unterhalten. Zurück im Hotel, spielten wir an der Rezeption UNO und Philipp und ich schrieben den Blog, da wir endlich Internetzugang hatten. Da unsere Laken noch immer nicht gewechselt wurden, begann unser Arzt und Hygienebeauftragter mit folgenden Worten aktiv zu werden: „Ich werde mich jetzt erheben, nach oben gehen, diese zwei Finger in den Nasenlöcher des Pagen versenken und dafür Sorge tragen, dass  die Bettlaken endlich gewechselt werden“. Nach der erfolgten Nasendilatation, wurden die halbfleckigen Laken durch Laken der Kollektion: extra-fleckig ersetzt. Der Hygienebeauftragte schien im Sonderurlaub zu sein. Eine Ratte gesellte sich zu uns und falls jemand noch nicht richtig in Indien-Stimmung war, war er es jetzt bestimmt. WELCOME TO INDIA!  Auch unser Herr Professor fand Freude daran Schischi und einen Rezeptionisten mittels „Zaubertricks“ auf den Arm zu nehmen.

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