Tag 11

Auch das Aussteigen, aus dem Zug, verlief überraschend problemlos. Zu meiner Verwunderung verloren wir niemanden, bis auf unseren etwa 1,221m großen Guide. Da der Bus zum Hotel schon vor dem Ausgang wartete und wir uns schon auskannten, brauchte ihn jedoch keiner mehr und wir vermissten ihn nicht. Im Hotel wurden wir mit Freude erwartet und sogar unsere Zimmer waren schon fertig.

Nach einer Stunde Rast machten wir uns auf nach New Delhi, dessen Besichtigung sich bei unserem ersten Halt nicht mehr ausgegangen war. Wir nahmen uns erneut Tuk-Tuks und trafen uns alle am „Indian Gate“. Von dort aus suchten wir einen gewissen „Khan Market“, der schwer zu finden war. Dort trafen sich die Reichen und die Preise waren entsprechend hoch, jedoch konnten wir auch einmal völlig unbedenklich Salat und Obst essen. Nach diesem Essen liefen wir in Kleingruppen für eine weitere Stunde am Markt herum und trafen uns anschließend wieder vor dem Restaurant. Unser Herr Professor kam abermals zu spät und gab uns wieder einmal die Chance uns in Geduld zu üben. –Dankesehr!  Flo und ich machten uns daraufhin auf zu unserem Schneider, bei dem wir einen Anzug in Auftrag gegeben hatten. Flo’s Anzug saß auf Anhieb perfekt und sah besser aus als alle die ich bis dahin gesehen hatte. Meiner sah zwar gut an, war aber an den Armen leicht zu lang und ich ließ ihn deshalb noch einmal kürzen. Auch Herr Professor Vlaschitz beschloss sich nun einen Anzug schneidern zu lassen. Er wählte dafür einen ganz besonderen Stoff, für den ich keine passenden Worte finden kann. Er wirkte optisch allerdings ähnlich dem Samtsakko,  das er sich etwas später kaufte. Ich bin überzeugt davon, dass er einen neuen Modetrend bei uns zu Hause auslösen wird. Nachdem all dies getan war, war es auch schon eher spät und wir gingen zum Schlafen zurück ins Hotel.

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